Stefan Blasius ist 1964 in Neunkirchen/Saar geboren und verdient seinen Lebensunterhalt als Mediengestalter. Nach 17 Jahren im »Exil« (Bexbach, Winterbach, Gresaubach, Urexweiler) wohnt er seit 2006 wieder in seinem Heimatort Oberlinxweiler.
»Die Frau vom Bostalsee« ist der 3. Roman des Autors nach »Die innere Schwerkraft« und »Jenseits von Schweden«, jedoch der erste, der veröffentlicht wurde. Daneben trat er als Mitautor von Kurzgeschichtensammlungen sowie eines Sachbuches über das inzwischen wieder in Vergessenheit geratene Janus-Schach in Erscheinung. Im Jahre 2003 veröffentlichte und vertrieb Stefan Blasius im Selbstverlag das Sachbuch »Schreckenstage der Stadt Neunkirchen«, eine Dokumentation über die Gasometer-Explosion mit über 60 Toten, die sich am 10. Februar 1933 in Neunkirchen/Saar ereignet hat, basierend auf der vergriffenen Denkschrift, die unmittelbar nach der Katastrophe veröffentlicht worden war. Anlässlich des 70. Jahrestages hatte der Autor das Buch um die Erinnerungen von 70 Zeitzeugen ergänzt.

Klaus Brabänder, 1955 in Neunkirchen/Saar geboren, im Broterwerb als Bauingenieur bei der Gemeinde Schmelz beschäftigt. Hobbies sind die Literatur in all ihren Facetten und das Reisen.

Auf meinen Reisen in viele Länder dieser Welt habe ich erfahren dürfen, dass bürokratische Hemmnisse im Grunde genommen ein globales Phänomen sind, sie äußern sich allerdings in unterschiedlichster Vielfalt. Das verarbeite ich in meinen Kurzgeschichten, Satiren und Romanen, denen ich auch weiterhin mein schriftstellerisches Augenmerk widmen werde.

Mittlerweile liegt das Hauptaugenmerk von Brabänder auf Kriminalgeschichten, in denen nicht das übliche Morden aus niedrigen Motiven im Vordergrund steht. Vielmehr werden dort aktuelle Themen mit ungewöhnlichen Typen und Motiven kombiniert. In der Edition Schaumberg sind bisher vier Krimis von Klaus Brabänder erschienen, »Sumpf«, »Steinbruch«, »Für Eich« und »Mitgift«. Der fünfte ist derzeit in Arbeit und erscheint im März 2018. Sein Titel ist »Gegenwind«.

Georg Fox
Der Schriftsteller und Bildende Künstler aus dem Köllertal hat inzwischen mehr als 20 Bücher herausgegeben bzw. teilweise selber verfasst. Fox schreibt in Hochdeutsch und in der rheinfränkischen Mundart. (Zuletzt erschienen: »Gaa kää Probleem« Glossen – Satiren – Mundarttexte) und »Hausgeheischnis« – Kurzgeschichten und Erzählungen (PVS-Edition, Heusweiler), sowie zwei CD-Hörbücher »Òòmends schbääd« – Saarländische Nachtgedanken.)
Seine besondere Passion ist die Mundart, die der frühere Lehrer (Deutsch und Sozialkunde) und Schulleiter einer Grundschule im Saarland mit eindrucksvollen literarischen Texten bereicherte. Als erster Saarländer gewann Georg Fox den Dannstadter Mundartwettbewerb und weitere regionale Kulturpreise.  Für sein literarisches Werk wurde ihm 2006 der Kunstpreis des Stadtverbandes Saarbrücken verliehen. 2013 und 15  erzielten seine Texte Auszeichnungen beim saarländischen Mundartpreis.

 

Stephan Friedrich

Geboren 1958 in Neunkirchen, Studium der Anglistik und Germanistik in Saarbrücken, Lehrer am Albertus-Magnus-Gymnasium in St. Ingbert. 

Veröffentlichungen: etwa 80 Beiträge im Heimatkalender Spiesen-Elversberg (2000–2014), Mitarbeit an dem Sammelband »Lebenswege jüdischer Mitbürger« (2009), Landkreis-Neunkirchen-Buch (2017/18), Artikel für das »Magazin für Amerikanistik« (2016/ 17)

Bücher: »Die indianische Autobiographie als literarisches Kunstwerk und ethnologisch-kulturelle Quelle« (1989), »Wir sind Dornen geworden in fremden Augen. Die Geschichte der Juden von Spiesen« (2011), »Schlage die Trommel. Die Geschichte der Familie Reidelstürtz in Krieg und Frieden« (2018)

Mitarbeit: »Erinnerungsweg – Deutsche Bürger jüdischen Glaubens in Spiesen« (basierend auf GEO-caching), 

»DENKmal WEG« in Spiesen, ein Weg der Erinnerung über acht Stationen (Infotafeln mit QR-Code für Hintergrundinformationen zu ehemaligen und noch vorhandenen Denkmälern). Ehrenamtlicher Gemeindearchivar und Museumsführer im Heimatmuseum Spiesen.

Erwin Gisch, 1952  in Namborn-Hirstein 

geboren, wohnt in St. Wendel. Nach dem Studium der Anglistik und Geographie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz war er fast 40 Jahre im Schuldienst tätig.

Den Umgang mit Schülern und Lehrern hat er ebenso 

überlebt wie mehr als 33 Jahre Ehe mit der gleichen Frau.  

Er sitzt gern vor einem leeren Blatt Papier und nimmt sich Zeit, um mit Worten zu spielen. 

Lieblingsthema ist »allzu Menschliches«. 

Dabei ist er ein Freund des leisen, hintersinnigen Humors.

 

Mit »Leicht verrückt« und »Früher waren meine Haare dichter« sind bereits zwei Bücher in der Edition Schaumberg erschienen.

Werner Guthörl, geboren 1948 in Uchtelfangen, Studium der Geografie und Romanistik an der Universität des Saarlandes. Als Realschullehrer unterrichtete er die Fächer Geografie, Französisch und Arbeitslehre.

 

Die Fotografie als Ausdruck und Dokumentation geografischer Gegebenheiten und Prozesse fasziniert ihn mit ihren außergewöhnlichen Beispielen ästhetischer und formgebender Bilder. Demzufolge war die fotografische Darstellung stets eine Möglichkeit, bestimmte Ereignisse im Kreislauf der Natur und dem Wirken des Menschen in seinem Umfeld zu zeigen. Landschafts- und Architekturfotografie, Zeugnisse der Industriekultur sowie die Alte Völklinger Hütte als geniales Beispiel der technischen Entwicklung bilden die Hauptmotive seines aktuellen fotografischen Wirkens.

Die Autorin Helga Koster wurde in Mettlach-Weiten geboren wurde und lebt in Saarlouis.
Sie war jahrelang in der Jugend-, Bildungs- und Sozialarbeit tätig, sowie in der Beratung als Supervisorin.
Bisher wurden von ihr sechs Bücher mit Lyrik und
Geschichten veröffentlicht.

André Link, geboren 1949 in Ettelbruck/Luxemburg.

Nach  Sprachstudien als Übersetzer, Journalist  sowie Musik- und Theaterkritiker tätig. Veröffentlichung von Übersetzungen, Kurzgeschichten, Reiseberichten usw. in  Kulturzeitschriften, Feuilletonbeilagen und Sammelbänden, zuletzt im November 2018 in der von den in Luxemburg akkredierten ausländischen Botschaften herausgegebenen internationalen Anthologie »The Many Faces of 1918«.

2019 erschien in der Edition Schaumberg sein Krimi »Feuchte Morde«.

Sören Meng, 1974 in Neunkirchen geboren, veröffentlichte erstmals 2005 ein Buch mit dem Titel »Stürmische Neunkircher Zeiten – Lyrisches im Zeichen der Fastnacht«, das Texte seines verstorbenen Vaters Rainer Meng enthielt.

2006 Bewahre den Augenblick; 2007 Weihnachten wird’s (gemeinsam mit Günther Klam); 2009 Lass die Seele baumeln; 2013 Flüchtiger Moment (Kurzgeschichten und Gedichte)

2016 erstmals bei der Edition Schaumberg »Mei Geheischnis«

Sören Meng ist Landrat des Landkreises Neunkirchen/Saar.

 

Dr. Dietmar Moench, im Jahr 1939 in Heidelberg geboren, hat im saarländischen St. Ingbert drei Schuljahre mit Hans Schales als Klassenkameraden verbracht, wichtige Jugendjahre, in denen das freundschaftliche Verhältnis zwischen Jungen allmählich vom Interesse an den Mädchen überlagert wird. Die enge Freundschaft aus dieser Zeit hat überdauert, auch als sich die Wege getrennt haben, erst schulisch und dann beruflich, als der Freund Medizin studierte, um als Arzt nach Afrika zu gehen, und er die Rechtswissenschaft, um seine Berufszeit in der saarländischen Finanzverwaltung zu verbringen. Seine Schreibfreude, die er im Beruf genutzt hat, um Bücher in seinem Fachgebiet der Erbschaftsteuer zu verfassen, hat er in den Jahren des Ruhestands eingesetzt, um engen brieflichen Kontakt mit dem Freund in Afrika zu halten und in dem Buch »Hans Schales – Leben für Afrika« ein Bild von dessen exemplarischem Leben zu zeichnen. 

Stefan Mörsdorf, 1961 in Ottweiler geboren, war von September 1999 bis November 2009 Minister für Umwelt im Saarland.

Mörsdorf machte 1980 Abitur und studierte Geologie, Botanik und Geografie an der Universität Saarbrücken und der Universität Trier. Er arbeitete als selbständiger Gutachter und Inhaber eines Planungsbüros mit den Schwerpunkten Landschaftsplanung, ökologische Fachplanung und Umweltverträglichkeit. Ehrenamtlich war Mörsdorf im BUND Saar und im  Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Saarland tätig.

Mörsdorf gehörte der Landesregierung zunächst als parteiloser Minister an. Im Jahr 2005 trat er der CDU bei. Mörsdorf wurde 2010 vom Kuratorium der Asko Europa-Stiftung zu deren Geschäftsführer gewählt. Ende 2011 wurde Mörsdorf zum Geschäftsführer der Europäischen Akademie Otzenhausen berufen. Im Mai 2016 legte Mörsdorf auf eigenen Wunsch diesen Posten nieder.

Am 16. Juli 2012 erlitt der Politiker eine Hirnblutung und rang mit dem Leben. Er fiel ins Koma, zurück blieb eine linksseitige Lähmung. Anschließend gelang es ihm trotz negativer Prognosen, sich kontinuierlich gesundheitlich zu verbessern. Er ging den 120 Kilometer langen Jakobsweg von Hornbach nach Metz. Die Etappe schilderte er in seinem Buch Schritt für Schritt, das in der Edition Schaumberg erschien.

Armin Neusius kennt die Welt. Weit über 130 Länder hat er gesehen, manche einmal andere dutzendfach. Er zog mit dem englischen Bankräuber Ronald Biggs durch die Kneipen von Rio, in der Antarktis hisste er für den Freistaat Carnevalis eine Fahne. In Shanghai ging er auf einer riesigen Baustelle um ein Haar verloren, am Amazonas wurde er von Piranhas gebissen … Ob Taj Mahal, Knossos, Ankor Vat, Kap der Guten Hoffnung, überall hat er Bekanntschaften geknüpft, Kontakte gesponnen, das Besondere gesucht.

Armin Neusius könnte stunden-, ja tagelang erzählen, ohne sich zu wiederholen. 

Der Autor André Noltus wurde 1939 im niederländischen Almelo geboren, verliebte sich 1964 in Nora und Deutschland und ist beiden bis heute treu geblieben. Er schrieb zahlreiche Publikationen, Zeitungsartikel, Kolumnen, Kurzgeschichten und Bücher – in den letzten Jahren über und in Neunkirchen.

Lisa Szygula schreibt bereits seit ihrem 13. Lebensjahr Gedichte. Sie führt ein eigenes handschriftliches Gedichtebuch mit inzwischen weit mehr als hundert Werken. Lisa studiert zur Zeit in Saarbrücken Englisch und evang. Religion für das Lehramt.

Werner  Weckler, Jahrgang 1937, wohnhaft in Spiesen. Nach der Volksschule Besuch des Krebsberg-Gymnasiums in Neunkirchen. Schulabschluss mit Mittlerer Reife. Ab 1955 Ausbildung zum Chemielaborant beim Neunkircher Eisenwerk mit anschließender Labortätigkeit bis 1971.
Ab 1972 Einstellung als Vorlesungsassistent am Institut für  Allgemeine und anorganische Chemie der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. 1989 Ablegung der staatlichen Prüfung zum Chemotechniker in Düsseldorf. Während seiner Tätigkeit am gleichen Institut bis 2001 erster Mitautor des Fachbuches Chemie als Experimental-Show, erschienen 2006 im Athena-Verlag.

 

Veröffentlichungen: In den 1940er Jahren – Kindheit im Dorf Spiesen, 2009.  Der Wunderstab – Erzählungen zum Advent, 2011.

 

 

 

Edition Schaumberg
Thomas Störmer

Brunnenstraße 15
66646 Marpingen

Telefon (06853) 502380

E-Mail: info@edition-schaumberg.de

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