Willis Briefe.

Feldpostbriefe waren im Zweiten Weltkrieg die einzige Verbindung zwischen Front und Heimat. So schickten die rund 20 Millionen Wehrmachtsangehörigen Milliarden von Feldpostsendungen nach Hause zu den Ehefrauen, den Eltern, den übrigen Verwandten und Bekannten und erhielten in ähnlicher Anzahl Briefe oder Päckchen als Antwort. Ihre Lektüre vermittelt unerwartete Innenansichten einer Zeit, von der viele von uns wünschen, dass sie nie gewesen wäre.
Sechzig Jahre nach Kriegsende droht die Post aus dem Felde in Vergessenheit zu geraten. Viele Briefe  befinden sich in der Gefahr, im Rahmen von Entrümpelungsmaßnahmen in den Papiercontainer entsorgt zu werden. Dabei sind sie eine wertvolle Geschichtsquelle, deren Bedeutung nur langsam von der Wissenschaft und den Archiven erkannt wird. Die Entdeckung einer Sammlung von Feldpostbriefen ist deshalb ein Glücksfall.
Der neunzehnjährige Abiturient Willi hatte nur den einen Wunsch, endlich sein Medizinstudium beginnen zu können. Aber der Krieg vereitelte das Vorhaben. Als eifriger Briefschreiber berichtet er uns heute noch kontinuierlich über nahezu vier Jahre seines Soldatenlebens, von seinen Erlebnissen und Empfindungen in den Jahren 1940 bis 1943 in Polen, Frankreich und der Ukraine. 

 

Robert Groß. Willis Briefe

168 Seiten, Format 16 x 24 cm, Broschur mit zahlreichen Abbildungen, umfangreicher Anhang beschreibt detailliert die Herkunft und das soziale Umfeld von Willi Recktenwald.
ISBN 978-3-941095-07-6; 17,00 €

 

Edition Schaumberg
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